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Der Buch-Bring-Service ist erfolgreich gestartet

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„Danke für das Lesefutter“

Ja – sehr gerne doch! Der Buch-Bring-Service der Bücherei Herz Jesu Grüne wird gut angenommen. Über das nette Dankeschön-Foto einer jungen Leserin  haben wir uns sehr gefreut. Natürlich bleibt aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie die Bücherei auch weiterhin geschlossen. Doch in unserem Buch-Bring-Service sind noch Kapazitäten frei. Einige Medien warten noch in den Regalen der Bücherei darauf, dass sie zu den Lesern in Letmathe und Iserlohn gebracht werden können. Gerne tauschen wir auch und nehmen die bereits gelesenen Bücher wieder mit zurück.
In diesen aufregenden Zeiten ist ein gutes Buch oder ein Gesellschaftsspiel besonders wichtig. Nutzen Sie daher gerne den Buch-Bring-Service der Bücherei. Unsere Dienstleistung umfasst die Annahme Ihres Medienwunsches, die Zusammenstellung der Medien und die Lieferung der Bücher, Hörbücher oder Spiele bis an Ihre Haus- oder Wohnungstür. Und das alles kostenlos. Rufen Sie uns an 02374 973794 oder schreiben Sie uns eine Mail an koeb@herz-jesu-gruene.de. Nennen Sie uns Ihren Namen, Ihre Lesernummer und welche Art von Medien Sie wünschen. Unser Büchertaxi kommt gerne bei Ihnen vorbei. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht! Falls Sie noch kein Benutzer unserer Bücherei sind, finden wir bestimmt eine Lösung. Melden Sie sich einfach bei uns.

 

Valentinstag mit Walter Gödde

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Am 14. Februar 2020 hat der Letmather Autor Walter Gödde aus seinem aktuellen Buch Ziegenverbiss oder der Versuch einen Krimi zu schreiben gelesen. Sowohl der fiktive Detektiv Heinrich Hiesken als auch der Autor versuchen in diesem Werk den aktuellen Mordfall zu lösen. Ziegen, Zicken und alte Böcke mischen gleichfalls mit. „Valentinstag mit Walter Gödde“ weiterlesen

Erste Veranstaltung der Bücherei im neuen Jahr: Literaturtreff am 23.01.2020

Tom Sailer: Wenn Martha tanzt

Ein junger Mann reist nach New York, um das Notizbuch seiner Urgroßmutter Martha bei Sotheby`s versteigern zu lassen. Es enthält bislang unbekannte Skizzen und Zeichnungen von Feininger, Klee, Kandinsky und anderen Bauhaus-Künstlern. Martha wird 1900 als Tochter des Kapellmeisters eines kleinen Dorfes in Pommern geboren. Von dort geht sie ans Bauhaus in Weimar. Martha entdeckt das Tanzen für sich. Bis die Nazis die Kunstschule schließen und Martha in ihre Heimat zurückkehrt. In ihrem Arm ein Kind und im Gepäck ein Notizbuch von immensem Wert.

In einer überaus intensiven Diskussion setzten sich die Teilnehmer mit diesem Roman auseinander. Das Schicksal von Martha, behütet und geliebt, in Pommern aufgewachsen, ihre turbulentes und faszinierendes Leben am Bauhaus, die Ausbildung zur Ausdruckstänzerin und ihre Rückkehr mit Kind in die Heimat, gaben Anlass zu immer neuen Überlegungen. Besonders gefallen hat die Darstellung der bedingungslosen Liebe, die bei mehreren Charakteren zu finden ist. Eine Liebe, die hilft über Schicksalsschläge hinweg zu kommen. Das einhellige Urteil der Teilnehmenden: Eine großartige und spannende Lektüre.

Literaturtreff mit Olga am 05.12.2019

Olga, der Roman von Bernhard Schlink war das Thema des letzten Literaturtreff im Jahr 2019. Es ging um die Geschichte einer Frau, die ihr Leben lang wartet – auf  Zuneigung in der Kindheit, auf die Liebe ihres Lebens und die Anerkennung als Lehrerin und Frau. Doch Olga ist nicht schicksalsergeben, sondern meistert ihr Schicksal selbstbestimmt.
Im Mittelpunkt der lebhaften Diskussion aller Teilnehmer stand die Kolonialmacht Deutschland in Deutsch-Südwest-Afrika, die gesellschaftlichen Verhältnisse in Deutschland vor und nach den beiden Weltkriegen. Am Beispiel von Olga konnten die emanzipatorischen Bemühungen der Frauen nachvollzogen werden.

Bibfit – Hurra!

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Am 19.11.2019 wurden 14 Kinder mit dem Bibliotheksführerschein ausgezeichnet. In den Wochen zuvor haben die Kinder vom Familienzentrum Letmathe die Bücherei kennengelernt. Natürlich wurden Bücher ausgeliehen und in der nächsten Woche wieder zurückgegeben. Außerdem haben sich die Kinder mit der Verschiedenheit von Medien beschäftigt. Es gibt Bücher zur Unterhaltung (Bilderbücher, Geschichten) und zur Information (Sachbücher). Bücher für kleine, mittelgroße und große Kinder aber auch Bücher nur für Erwachsene. Gemeinsam erlebten wir, dass die Bücherei vielfältige Angebote hat, ein interessanter Aufenthaltsort ist und das Bücher anschauen und Bücher lesen viel Spaß macht. „Bibfit – Hurra!“ weiterlesen

Spieletag am 02. November 2019

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Rundum gelungen war der Spieletag am Samstag. Gemeinsam mit dem Spielpädagogen Thomas Henze vom Haus der Spiele in Paderborn haben wir viele neue Spiele kennen gelernt, ausprobiert und natürlich auch gespielt.  

Für jeden war etwas dabei, für Klein und Groß, Jung und Alt. Dank der großzügigen Förderung vom Verein „Spiel des Jahres e.V.“ konnte die Bücherei ihr Angebot um eine aktuelle und attraktive Grundausstattung des Mediums Spiel erweitern. Jetzt hatten nun die Büchereibesucher die Gelegenheit, Spiele zu erleben, alles einmal anzufassen und mit viel Spaß und Begeisterung verschiedene Spielbretter, Püppchen, Würfel, Chips und Spielkarten mit Leben zu füllen. Viele Familien aber auch einzelne Spielfreunde nutzten diesen Tag, um sich über Neuheiten auf dem Markt zu informieren und natürlich auch, um in angenehmer Atmosphäre in die bunte Spielwelt einzutauchen. Einige Spiele wurden auch gleich ausgeliehen, so dass zu Hause noch einige Spielstunden auf dem Programm stehen.

Jetzt freuen wir uns schon auf einen weiteren Spieletag im kommenden Jahr.

 

Im Schatten das Licht – Literaturtreff am 10.10.2019

Bei dem gut besuchten Treffen wurde ausgiebig über das Buch von Jojo Moyes diskutiert. Nach ihrem Bestseller „Ein ganzes halbes Jahr“ waren die Teilnehmer gespannt auf diesen Roman.
Es geht um Sarah und ihren Großvater Henri, ihre gemeinsame Liebe zu Pferden. Einst war er ein gefeierter Dressurreiter, bis das Schicksal seine Karriere beendet. Täglich trainiert Henri die vierzehnjährige und ihr Pferd Boo. Seit dem Tod von Mutter und Großmutter haben die beiden nur einander, bis Henri einen Schlaganfall erleidet.
Schnell war den Teilnehmern klar, dass diese Geschichte weit weg von traditionellen Pferderomanen ist. Wohl spielt vordergründig Sarahs Verbundenheit mit ihrem Pferd Boo eine entscheidende Rolle. Ihre Liebe zu diesem Tier ist es, die sie dazu bringt, Hals über Kopf nach Frankreich aufzubrechen. Letztlich geht es jedoch um weit mehr: Es geht um Verlust, Loslassen können, auf andere zugehen. Es geht aber auch um Vertrauen und die Frage, wie weit man Hilfe zulassen kann und darf.
Ein großartiger Roman mit hohem Unterhaltungswert, eine vielschichtige und überzeugende Geschichte mit Tiefe – darüber waren sich die Teilnehmer einig.