Erzählcafé im Advent

Am 15. Dezember 2022 hat die Bücherei zum Erzählcafé eingeladen. In netter Runde und sehr gemütlicher Atmosphäre haben wir uns an alte Weihnachtsbräuche, festliche Rituale und unvergessliche Ereignisse rund um die Weihnachtszeit erinnert. So hörten wir auch von den Weihnachtsbräuchen auf den Philippinen. Zuvor wurde eine Geschichte vom Weihnachtsmann erzählt, der vergessen hatte, warum er Weihnachtsmann ist.

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Eltern-Kind-Nachmittag mit der Bücherei im Familienzentrum Letmathe

Einen kreativen Nachmittag erlebten Eltern mit ihren Kindern im Familienzentrum Letmathe. Zu Gast war die Bücherei Herz Jesu Grüne mit dem Buch „Bloß nicht schütteln!“ von Ralf Butschkow (Baumhaus 2022). Nicht nur die Tiere auch unser Turm hat sich mächtig verschüttelt und zu vielen fantasievollen Wortneuschöpfungen angeregt. Später wurden die neuen Tiere noch mit Farben auf Papier gebannt.

Halt! Nicht öffnen! Die Zootiere nutzen jede Gelegenheit, um aus dem Zoo zu entwischen

Im Rahmen des Caritas-Projekts Familien mit Fluchterfahrung besuchte die Bücherei Herz Jesu Grüne das Caritas-Familienzentrum am Dördelweg in Iserlohn. Dreijährige Mädchen und Jungen spielten gemeinsam mit mir rund um das Mitmach-Buch „Bloß nicht öffnen“ von Ralf Butschkow (Baumhaus Verlag) und hatten beim Tippen, Schütteln, Rubbeln, Suchen und Tasten sichtlich viel Spaß.

Was ist denn nur ein großartiges Geschenk für einen riesigen König?

Im Rahmen des Caritas-Projekts Familien mit Fluchterfahrung besuchte die Bücherei Herz Jesu Grüne am 16. November 2022 wieder einen Kindergarten. Welches Geschenk einem König viel Freude bereiten könnte wurde unter den Kindern heiß diskutiert. Die Vorschulkinder erlebten nämlich das Theater Kamishibai mit der Märchengeschichte „Ein Geschenk für den König“. Da das größte Geschenk für den König eine Umarmung war, haben die Kinder im Anschluss mit viel Herz noch eigene Umarmungen aus Papierhänden und Wolle gebastelt.

„Für immer und noch ein bisschen länger“ von Barbara Leciejewski im Literaturtreff am 10. November 2022

Vielleicht klammert sich die Seele an dem Ort fest, wo sie am glücklichsten war. Vielleicht sitzen die Menschen, die wir geliebt und verloren haben, unsichtbar bei uns auf der Bettkante und sehen uns beim Schlafen zu. Vielleicht sind sie immer bei uns. Was wissen wir schon? Vor sechs Jahren zerbrach Annas Welt. Ihr Verlobter Jeremias starb bei einem Verkehrsunfall. Dabei wollte Anna mit ihm den Rest ihres Lebens verbringen. Seitdem lebt sie allein und unterhält sich in Gedanken mit ihrem toten Verlobten. Bis sie umziehen muss und Gunilla kennenlernt, in deren Wohngemeinschaft ein Zimmer frei ist. Die alte Dame hat seit Jahren ihre Wohnung nicht verlassen, und auch ihre Mitbewohner haben sich von der Welt zurückgezogen. Anna beschließt sie alle ins Leben zurückzuholen.
Ein bewegender Roman über Trauer und Neuanfang.

Gespenster in der Bücherei

Kinder aus dem Kindergarten St. Hildegard besuchten am 08. November 2022 die Bücherei im Rahmen eines Caritas-Projekts für Familien mit Fluchterfahrung. Die Jungen und Mädchen ließen sich mit dem Kamishibai von der Geschichte „Das kleine Gespenst – Tohuwabohu auf Burg Eulenstein“ verzaubern. Mit viel Freude und Kreativität wurden im Anschluss noch viele kleine Gespenster gebastelt.

„Bloß nicht schütteln!“ von Ralf Butschkow lockte fantasievolle Tiere und kreative Wortneuschöpfungen von 4-jährigen Kindern

Im Rahmen des Caritas-Projekts Familien mit Fluchterfahrung besuchte die Bücherei Herz Jesu Grüne wieder einen Kindergarten. Sieben vierjährige Jungen und Mädchen haben das Buch „Bloß nicht schütteln!“ von Ralf Butschkow (Baumhaus Verlag 2022) gelesen und nachgespielt. Dabei haben die Kinder noch viele neue Tiere erfunden und diesen dann auch sehr fantasievolle Namen gegeben wie beispielsweise Haustier, Necketier, Strandtier, Schleim-Oktopus-Krokodil, Musiktier, Drachenhandtier etc. Zusammen hatten wir viel Spaß mit diesem tollen Mitmachbuch, vielen Tieren, bunten Wasserfarben und lustigen Wortneuschöpfungen.

„Das Haus der Frauen“ von Laetitia Colombani im Literaturtreff am 22. September 2022

Zahlreiche Teilnehmer hatten sich im Pfarrheim eingefunden um über diesen ergreifenden Roman über mutige Frauen zu sprechen.
Die erfolgreiche Anwältin Solene wird vollkommen aus der Bahn geworfen, als sich nach dem Gerichtsurteil ihr Mandant vor ihren Augen in den Tod stürzt. Sie stellt ihr gesamtes Leben in Frage, bis ihr der Therapeut gemeinnützige Arbeit empfiehlt, so wird  sie „öffentliche Schreiberin“ im Haus der Frauen. Sie schreibt für die Bewohnerinnen Briefe an Behörden, Unternehmen, Familien und auch an Queen Elisabeth. Sie lernt die Schicksale der Frauen kennen, die im Haus allein oder mit ihren Kindern wohnen. Schicksale voller Gewalterfahrung und Diskriminierung.
Anhand dieser Schicksale ergab sich eine lebhafte Diskussion über Obdachlosigkeit, Flucht und Integration und auch über häusliche Gewalt.
Im Haus der Frauen wohnen Hunderte von Frauen, allein oder mit ihren Kindern. Das Haus wurde 1926 von Blanche Peyron gegründet. Im zweiten Handlungsstrang des Romans wird das Leben und Wirken dieser ungewöhnlichen Frau geschildert, die gemeinsam mit ihrem Mann ein Leben lang gegen Armut, Ausgrenzung und Obdachlosigkeit gekämpft hat. Beide waren Mitglieder der Heilsarmee. Über die Geschichte und die segensreiche Arbeit der Heilsarmee wurde ausführlich gesprochen. Mit ihrem ersten Roman „Der Zopf“ wurde Laetitia Colombani über Nacht weltberühmt. Die Teilnehmer waren der Meinung, dass dieses Buch dem Bestseller in nichts nachsteht. Es ist unbedingt empfehlenswert.